Madeleine Dietz
Madeleine Dietz

Madeleine Dietz

Künstlergespräch
mit Apéro, Montag 16|05|2016 16.30 Uhr.
Moderation: Olivier Fahrni

Getrocknete Erde bildet seit einem richtungsweisenden Erlebnis in einer Dürreperiode in Afrika das zentrale Element der bildhauerischen Sprache von Madeleine Dietz. Nach einem Studium an der Werkkunstschule in Mannheim setzte sich Dietz zuerst mit Videoarbeiten, Performances und Rauminstallationen auseinander.
Über das Element Erde fand Dietz zu ihrem Grundthema von Werden und Vergehen; Erde als unmittelbare Symbolik für Leben und Tod. Der getrocknete Erdschlamm wird in ihren Skulpturen und Wandarbeiten umschlossen von industriell gewalzten Stahlplatten. Das kühle, glatte Metall nimmt die getrocknete, spröde und geschichtete Erde auf, bietet ihr Schutz und bildet farblich einen Kontrast: Blau-Grau gegen Ocker-Braun.
Warum bilden Erde und Stahl die Basiselemente des künstlerischen Schaffens von Madeleine Dietz? Die kubischen Stahlkörper geben dem Werk die Form, mit der Erde fügt sie ein plastisches Element dazu; wie balanciert Dietz dieses Spannungsfeld aus? Verwendet Madeleine Dietz in ihren Arbeiten bewusst die Formensprache des Minimalismus?
Im Dialog mit der Künstlerin thematisiert Olivier Fahrni diese und weitere Aspekte im Rahmen des Künstlergesprächs am Pfingstmontag, 16. Mai 2016.

Wir freuen uns auf ihren Besuch!